Günstige Drohne finden https://guenstige-drohne.de Drohnen unter 100 Euro im Test & Vergleich Sat, 22 Feb 2020 08:39:07 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.3.2 https://guenstige-drohne.de/wp-content/uploads/sites/24/2020/02/cropped-logo-guenstige-drohne-32x32.png Günstige Drohne finden https://guenstige-drohne.de 32 32 Drohnenführerschein – Wann ist der Kenntnisnachweis erforderlich? https://guenstige-drohne.de/drohnenfuehrerschein-wann-ist-der-kenntnisnachweis-erforderlich/ https://guenstige-drohne.de/drohnenfuehrerschein-wann-ist-der-kenntnisnachweis-erforderlich/#respond Fri, 21 Feb 2020 10:57:38 +0000 https://guenstige-drohne.de/?p=202 Drohnenführerschein

Wer die Drohnenverordnung aufmerksam liest – was angehenden Drohnenpiloten dringend zu empfehlen ist – wird zwangsläufig über den Punkt “Kenntnisnachweis”...

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Drohnenführerschein

Wer die Drohnenverordnung aufmerksam liest – was angehenden Drohnenpiloten dringend zu empfehlen ist – wird zwangsläufig über den Punkt “Kenntnisnachweis” stolpern. Das ist die eigentliche Bezeichnung für den Drohnenführerschein, der nur umgangssprachlich so genannt wird. Besagte Verordnung gibt in diesem Punkt ganz klar Auskunft darüber, wann ein solcher Kenntnisnachweis erforderlich wird und wer dafür qualifiziert ist…

“Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen ab 2 kg ist künftig ein Kenntnisnachweis erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch a) gültige Pilotenlizenz, b) Bescheinigung nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (auch online möglich), Mindestalter: 16 Jahre c) Bescheinigung nach Einweisung durch einen beauftragten Luftsportverband (DMFV oder DAeC) oder eines von ihm beauftragten Vereins (gilt nur für Flugmodelle), Mindestalter 14 Jahre. Die Bescheinigungen gelten für 5 Jahre. Für den Betrieb auf Modellfluggeländen ist kein Kenntnisnachweis erforderlich.”

~ Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Wiegt deine Drohne also 2 kg oder mehr, solltest du dich vor dem ersten Start um einen solchen Kenntnisnachweis bemühen. Es sei denn, du bist im Besitz einer gültigen Pilotenlizenz oder du möchtest deine Drohne ausschließlich auf dafür zugelassenen Modellflugplätzen aufsteigen lassen. Für Trainingszwecke dürfte letzteres ausreichen, ist aber wohl für die wenigsten Drohnenpiloten eine Dauerlösung.

Wo du den Drohnenführerschein bekommst

Die Drohnenverordnung führt weiter aus, dass ein Kenntnisnachweis nach Prüfung durch die vom Luftfahrt-Bundessamt anerkannten Stellen bescheinigt wird. Auf der Homepage des Luftfahrt-Bundesamtes findet sich entsprechend auch eine Liste mit allen in Deutschland zugelassenen Stellen, sortiert nach der jeweiligen Zulassungsnummer:
Liste der vom LBA nach § 21d Luftverkehrs-Ordnung anerkannten Stellen

Einige dieser Stellen bieten die Lerninhalte und/oder die Prüfung zum Kenntnisnachweis auch online an. Du musst dich also nicht zwangsläufig an einen der aufgelisteten Örtlichkeiten begeben, sondern kannst deinen Drohnenführerschein auch ganz bequem von zu Hause aus erwerben. Stellvertretend sei hier das Angebot der Kopter-Profi GmbH genannt, die sowohl für die Schulung als auch für die Prüfung ein entsprechendes Online-Angebot bereitstellt.

Welches Wissen wird geprüft?

Die Luftverkehrsordnung (LuftVO) verlangt von künftigen Drohnenpiloten zunächst einmal Kenntnisse in Sachen Handhabung und Navigation von unbemannten Fluggeräten – sprich Drohnen. Darüber hinaus wird Basiswissen im Luftrecht und Sachkenntnis über die Luftraumstruktur erwartet. Die oben genannten Stellen vermitteln das Wissen zu den geforderten Themen und richten die Prüfungen entsprechend aus.

Was kostet ein Drohnenführerschein?

Bei der Preisgestaltung für Schulung und Prüfung zum Kenntnisnachweis, gibt es keine Vorgaben des Luftfahrt-Bundesamtes. Lediglich für eine grundlegende Einweisung bei einem zugelassenen Verband bzw. Verein, ist eine Gebühr in Höhe von 25 Euro vorgegeben. Bezüglich eines Drohenführerscheines haben die zugelassenen Stellen also freie Hand und dürfen ihre Preise selbst bestimmen. Diese liegen im Schnitt zwischen 200 und 300 Euro.

Fazit

Für die sehr günstigen Drohnen auf dieser Seite ist im Sinne der Drohnenverordung kein Drohnenführerschein nötig, weil diese alle weit unter 2 Kg wiegen. Gleiches gilt für die Anfängerdrohnen bis 50 Euro und ebenso für die Drohnen ohne Kamera auf dieser Seite. Allerdings ist bei diesen Modellen zu beachten, dass ab einem Gewicht von über 250 Gramm eine Kennzeichnungspflicht besteht. Betreffende Drohnen müssen also mit einer Plakette versehen werden, die den Namen und die Anschrift des Halters ausweist. Darüber hinaus sollte unbedingt geprüft werden, inwieweit eine Drohnenversicherung erforderlich ist.


Quellen:
Luftfahrt-Bundesamt: “Informationen zur Anerkennung von Stellen (AST) für die Abnahme von Kenntnisnachweisen” (Stand 21.02.2020)
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: “Klare Regeln für Betrieb von Drohnen” (13.12.2018)

Bilder:
Person Holding Drone Remote” von Roman Koval / Pexels. Lizenz: Pexels Lizenz
Genehmigt Stempel Zulassung Qualität Vereinbarung” von Clker-Free-Vector-Images / Pixabay. Lizenz: Pixabay Lizenz

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Drohnenversicherung – Alles, was Du darüber wissen solltest! https://guenstige-drohne.de/drohnenversicherung-alles-was-du-darueber-wissen-solltest/ https://guenstige-drohne.de/drohnenversicherung-alles-was-du-darueber-wissen-solltest/#respond Thu, 06 Feb 2020 14:56:10 +0000 https://guenstige-drohne.de/?p=433 Drohnenversicherung

Die Bezeichnung Drohnenversicherung ist vielleicht nicht ganz richtig bzw. irreführend. Denn was hier versichert wird ist nicht die Drohne selbst,...

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Drohnenversicherung

Die Bezeichnung Drohnenversicherung ist vielleicht nicht ganz richtig bzw. irreführend. Denn was hier versichert wird ist nicht die Drohne selbst, sondern der eventuelle Schaden, der durch den Gebrauch der Drohne verursacht würde. Die korrekte Bezeichnung wäre also eher Drohnen-Haftpflichtversicherung. Ganz ähnlich kennt man das ja auch von der Kfz-Haftpflichtversicherung und der privaten Haftpflichtversicherung.

Genauso wie die Kfz-Haftpflichtversicherung ist indes auch die Drohnenversicherung eine Pflichtversicherung und für jeden Betreiber einer Drohne vorgeschrieben.

Auch wenn sich in der aktuell gültigen Fassung der Drohnenverordnung kein Wort darüber findet (Stand 04.02.2020), ist der Gesetzestext des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) eindeutig.

Drohnenversicherung und das Gesetz

In § 1 des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) unter Punkt 9, werden Flugmodelle zunächst mal ganz klar als Luftfahrzeuge definiert. Und da ferngesteuerte Drohnen genau das sind, unterliegen sie auch dem Luftverkehrsgesetz.

So ist also auch der § 43 des Luftverkehrsgesetzes für alle Drohnenpiloten bindend, der unmissverständlich eine Haftpflichtversicherung für Halter von Luftfahrzeugen fordert:

“Der Halter eines Luftfahrzeugs ist verpflichtet, zur Deckung seiner Haftung auf Schadensersatz nach diesem Unterabschnitt eine Haftpflichtversicherung in einer durch Rechtsverordnung zu bestimmenden Höhe zu unterhalten …”

Ein weiterer Paragraf des Luftverkehrsgesetzes fordert zudem die sog. Gefährdungshaftung. Demgemäß ist der Halter des Luftfahrzeugs nach § 33 LuftVG auch dann für einen Schaden verantwortlich, wenn dieser durch nicht zu kontrollierende Umstände verursacht wurde. Diese könnten zum Beispiel technische Defekte oder Windböen sein, die schließlich zu einem Schaden bei Dritten führen.

And last but not least… ist auch die Höhe der Versicherungssumme bzw. Deckungssumme durch das Luftverkehrsgesetz geregelt. In § 37 heißt es dazu:

“Der Ersatzpflichtige haftet für die Schäden aus einem Unfall
a) bei Luftfahrzeugen unter 500 Kilogramm Höchstabflugmasse nur bis zu einem Kapitalbetrag von 750.000 Rechnungseinheiten,…”

Als Rechnungseinheit wird dabei das Sonderziehungsrecht des Internationalen Währungsfonds angesehen. Der aktuelle Wechselkurs (Stand 04.02.2020) steht bei 0,799 XDR, was für den in § 37 LuftVG bezifferten Kapitalbetrag also eine geforderte Deckungssumme von 599.250,- Euro bedeutet.

Welche Versicherung ist geeignet

Bevor man nun aber überstürzt eine Drohnenversicherung abschließt, sollte man zunächst die bereits vorhandene Privathaftpflichtversicherung prüfen. Möglicherweise finden sich hier bereits Klauseln, die Schäden durch Luftfahrzeuge bzw. Flugmodelle einschließen. Ist dann auch noch die oben genannte Gefährdungshaftung mit abgedeckt, darf man sich glücklich schätzen, keine weitere Versicherung zu benötigen.

Fehlt ein Passus über den Betrieb von Luftfahrzeugen in der Police, hat man hingegen buchstäblich die Qual der Wahl. Das Angebot an geeigneten Versicherungen ist inzwischen schier unüberschaubar.

Ganz oben auf den meisten Vergleichslisten ist oft ein Angebot der Insurance Hero GmbH zu finden. Diese bietet eine geradezu maßgeschneiderte Versicherung speziell für Drohnenpiloten an, die wirklich alles enthält, was es braucht, um auf der sicheren Seite zu fliegen. Und das zu einem exzellenten Preis-Leistung-Verhältnis…

  • Weltweiter Schutz
  • Drohnen bis 5 kg Startgewicht
  • Verschuldenshaftung inkl.
  • Gefährdungshaftung inkl.
  • Schutz auch bei nebenberuflicher Nutzung
  • Familie und Freunde dürfen auch fliegen
  • Ein Vertrag für insgesamt 3 Flugmodelle
  • Schäden bis 50 Millionen Euro sind abgedeckt
  • Jederzeit kündbar mit Beitragsrückerstattung

Was will man mehr?
Hier gibt’s alle Infos zu dieser → Drohnen-Haftpflichtversicherung.


Quellen:
Jürgen Oehler: “Drohnen-Haftpflichtversicherung – gesetzliche Regelung & Pflicht” (07.10.2017)
Francis Markert: “Drohnen-Versicherung im Check: Das müssen Copter-Piloten wissen” (23.01.2020)

Bilder:
Focus Photography of Drone Flying” von Darrel und Pexels. Lizenz: Pexels Lizenz
Shield Security System” von gstudioimagen / Canva. Lizenz: Canva One-time Use License

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Achtung! Hier ist Deine Drohne verboten https://guenstige-drohne.de/achtung-hier-ist-deine-drohne-verboten/ https://guenstige-drohne.de/achtung-hier-ist-deine-drohne-verboten/#respond Sun, 02 Feb 2020 14:56:02 +0000 https://guenstige-drohne.de/?p=204 Drohne verboten

Videoaufnahmen aus der Vogelperspektive haben einen ganz besonderen Reiz. Beispielsweise schöne Landschaften, beeindruckende Bauwerke oder man selbst in einer aufregenden...

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Drohne verboten

Videoaufnahmen aus der Vogelperspektive haben einen ganz besonderen Reiz. Beispielsweise schöne Landschaften, beeindruckende Bauwerke oder man selbst in einer aufregenden Kulisse… Aufgenommen mit einer Drohne, lassen sich diese Dinge folglich ganz besonders gut in Szene setzen und entsprechend einzigartige Aufnahmen realisieren. So manche Urlaubsreise bietet mitunter jede Menge Gelegenheiten, um spektakuläre Urlaubserinnerungen mit der Kameradrohne festzuhalten. Doch bevor Du diese nun erwartungsvoll in Deinen Koffer packst, solltest Du einen Blick auf die Liste der Länder werfen, in denen eine Drohne verboten ist.

Genauso wie die Drohnenverordnung des BMVI in Deutschland den Umgang und den Einsatz von Drohnen regelt, gibt es auch in vielen anderen Ländern entsprechend Regeln und Vorschriften. In den USA zum Beispiel, ist für Drohnen über 250 g zudem eine Registrierung bei der Federal Aviation Authority (FAA) erforderlich und neuerdings sogar ein Test zu absolvieren (Stand Feb. 2020). Mit dem Test sollen private Drohnenpiloten kurzum nachweisen, wie es um ihre Kenntnisse in puncto Technik und die Sicherheitsbestimmungen bestellt ist. Registrierung und Test sollten überdies vor Reiseantritt erfolgen, sonst könnte es bereits bei der Einreise zu Problemen kommen.

Insoweit alles machbar und nicht wirklich ein Hindernis für ein geplantes Drohnen-Abenteuer. Anders sieht das schon aus, wenn Du zum Beispiel davon träumst, die Pyramiden und die Sphinx in Kairo aus der Luft zu filmen. In Ägypten sind Drohnen nämlich grundsätzlich verboten. Schon allein der Besitz kann mit empfindlichen Strafen bis hin zu Gefängnis geahndet werden.

Wo Deine Drohne verboten ist

Im folgenden nun eine Übersicht der Länder, bei denen Du Deine Drohne lieber Zuhause lassen solltest:

  • Ägypten
  • Algerien
  • Äthiopien
  • Barbados
  • Fidschi
  • Indien
  • Iran
  • Kenia
  • Kuba
  • Kuwait
  • Madagaskar
  • Marokko
  • Myanmar
  • Nicaragua
  • Nordkorea
  • Oman
  • Sambia
  • Saudi-Arabien
  • Senegal
  • Syrien
  • Usbekistan
  • Die Liste erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vor Reiseantritt ist es also ratsam, zuerst genau zu recherchieren und sich mit den aktuellen Drohnen-Bestimmungen des Ziellandes dementsprechend vertraut zu machen. Eine gute Quelle ist zum Beispiel die Lektüre “Drohnen und das Gesetz“…

    Quellen:
    Francis Markert: “Drohnen-Gesetze in 136 Ländern: Diese Vorschriften müssen Copter-Piloten beachten” (25.09.2019)
    Tom David Frey: “Achtung, Drohnen Verbot! In diesen Ländern solltest Du Deine Drohne lieber Zuhause lassen.” (23.04.2019)

    Bilder:
    Photo of Gray Quadcopter on the Sky” von Eric Santoyo / Pexels. Lizenz: Pexels Lizenz
    Stop Stopschild Verkehrsschild Schild” von wattblicker / Pixabay. Lizenz: Pixabay Lizenz

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    Die Drohnenverordnung – Was man vor dem Start wissen sollte https://guenstige-drohne.de/die-drohnenverordnung-was-man-vor-dem-start-wissen-sollte/ https://guenstige-drohne.de/die-drohnenverordnung-was-man-vor-dem-start-wissen-sollte/#respond Fri, 17 Jan 2020 14:48:13 +0000 https://guenstige-drohne.de/?p=200 Drohnenverordnung

    Damit aus Spaß nicht plötzlich bitterer Ernst wird, sollte man sich vor dem ersten Start einer Drohne mit den offiziellen...

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    Drohnenverordnung

    Damit aus Spaß nicht plötzlich bitterer Ernst wird, sollte man sich vor dem ersten Start einer Drohne mit den offiziellen Regeln des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vertraut machen. Die Drohnenverordnung des BMVI ist seit April 2017 in Kraft und gilt für alle, die ihre Drohne außerhalb von speziellen Modellflugplätzen starten wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine günstige Mini-Drohne handelt oder ein anderes Anfängermodell.

    Neben den ganz grundsätzlichen Regeln die für alle diese Drohnen-Modelle gelten, gibt es noch eine ganze Reihe von spezifischen Regeln, die je nach Bauart und Ausstattung der betreffenden Drohne wirksam werden.

    Die grundsätzlichen Regeln

    Zu den grundsätzlichen Regeln zählt z. B. dass es untersagt ist, seine Drohne über eine Höhe von mehr als 100 Meter aufsteigen zu lassen. Wem die 100 Meter nicht ausreichen, der muss sich entweder auf einen zugelassenen Modellflugplatz begeben oder Inhaber einer Erlaubnis als Luftfahrzeugführer sein bzw. einen entsprechenden Kenntnisnachweis vorweisen können.

    Darüber hinaus gibt es eine lange Liste von Lokationen, die generell nicht überflogen werden dürfen. Dazu zählen z. B. Bundesfernstraßen, Bahnanlagen, Naturschutzgebiete, Menschenansammlungen, Unglücksorte, Katastrophengebiete, Einrichtungen der Bundeswehr und Justiz sowie Anlagen von Energieerzeugern, um nur einige zu nennen.

    Die spezifischen Regeln der Drohnenverordnung

    Spezifische Regeln betreffen u. a. alle Drohnen, die mehr als 250 Gramm Startgewicht haben. Diese sind zunächst mal kennzeichnungspflichtig. Das heißt, dass sowohl Name als auch Anschrift des Besitzers gut sichtbar und dauerhaft an der Drohne angebracht sein müssen. Des Weiteren dürfen diese Drohnen nicht über Wohngrundstücke gesteuert werden. Es sei denn, der Grundstückseigentümer bzw. die Bewohner stimmen einem Überflug ausdrücklich zu.

    Das gleich gilt auch für alle Drohnen, die eine Kamera an Bord haben. Auch diese dürfen nicht ohne Erlaubnis über Wohngrundstücke fliegen.

    In vielerlei Hinsicht mögen Drohnen zwar als Spielzeug angesehen werden, aber sobald sie mit einer Kamera ausgestattet sind, sieht die Sache schon ein wenig anders aus. Neben der Drohnenverordnung greift dann auch noch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Um auch dieser gerecht zu werden, bedarf es unter Umständen noch einer ausdrücklichen Zustimmung, wenn Personen mit der Kameradrohne gefilmt oder fotografiert werden sollen.

    Unter diesem Gesichtspunkt könnte es insbesondere am Anfang ratsam sein, sich zunächst für eine Drohne ohne Kamera zu entscheiden. Es wären weniger Verordnungen zu beachten, was den Einstieg in die Drohnen-Fliegerei um einiges entspannter macht.

    Das war nur ein grober Abriss der Drohnenverordnung. Dieser sollte aber genügen, um deutlich zu machen, womit man es als Drohnenpilot zu tun hat. Es ist also dringend zu empfehlen sich etwas eingehender mit der Materie zu beschäftigen.

    Die wichtigsten Links dazu:

    Klare Regeln für Betrieb von Drohnen (BMVI)
    Drohnen und Datenschutz (Baker McKenzie)

    Aber auch im Ausland gibt es Regeln. Jedes Land hat da so seine eigenen Vorstellungen vom Umgang mit Drohnen. Wer seine Drohne also mit auf Reisen nehmen möchte, sollte sich vorher gut informieren…

    Quellen:
    Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: “Klare Regeln für Betrieb von Drohnen” (13.12.2018)
    Holger Lutz und Michaela Nebel / Baker McKenzie: “Drohnen und Datenschutz” (15.08.2018)

    Bilder:
    Black and Red Quadcopter Drone” von Pok Rie / Pexels. Lizenz: Pexels Lizenz
    Traffic Lights” von Designer Candies / Canva. Lizenz: One-time Use License

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